Häufig gestellte Fragen

Termine & Verwaltung

  • Am Schalter: täglich zwischen 8:30h und 15:30h (ausser freitags bis 14:00h)
  • Telefonisch: täglich zwischen 9:00h und 15:00h (ausser freitags bis 14:00h)
  • Telefonisch in den Sommermonaten (15.06 - 15.09): täglich zwischen 09:00h und 13:00h
  • Per Fax: +32(0)87 59 94 13
  • Per Mail: ortho@hospital-eupen.be

Nein, wenn wir alle nötigen Informationen betreffend des AU von Ihnen erhalten haben, rechnen wir direkt mit der Versicherung ab.Folgende Informationen sind unbedingt erforderlich:

  • Name der Versicherung Ihres Arbeitgebers
  • Police/Dossier n° des AU
  • Datum des AU
  • Name und Adresse Ihres Arbeitsgebers.
  • Nur, wenn Sie inzwischen die Resultate mit einem unserer 4 Orthopäden besprochen haben.
  • Sie erhalten diese Berichte auch  bei Ihrem Hausarzt.

Nein – da möchten Sie sich bitte mit der Röntgenabteilung in Verbindung setzen

  • Nur  bei direkter Bezahlung in der Sprechstunde, ob bar oder mit BankContact
  • Bei Konsultationen, für die wir (in Ausnahmefällen) eine Rechnung ausstellen, erhalten Sie den Leistungsschein per Post, sobald die Zahlung bei uns eingegangen ist 

Eine Visite kostet zwischen 25€ und 50€.

Zahlungsarten

  • Bar in der Sprechstunde beim Arzt
  • Mit BankContact in der Sprechstunde beim  Arzt oder am Sekretariat
  • In Ausnahmefällen schicken wir auch eine Rechnung

Sie können ihn bis zu 2 Jahren nach der Konsultation bei Ihrer Krankenkasse einreichen

Knie- & Hüftoperationen

Das postoperative Ziel ist, so schnell wie möglich ohne Risiko gehen zu können.
In der Regel braucht die Rehabilitation 3 bis 6 Monate, abhängig vom Alter, Allgemeinzustand des Patienten, Zustand der anderen Gelenke, …

Älteren Personen wird empfohlen, sich die ersten 6 Wochen mit einer Gehhilfe fortzubewegen.

Natürlich ist das künstliche Gelenk nicht unendlich belastbar. Wenn Sie die Prothese nicht überbelasten, keine Unfälle erleiden oder ungeeigneten Sportarten nachgehen, können ± 70% der Patienten mit einer Lebensdauer von mehr als 20 Jahren rechnen.

Allergische Reaktionen werden meistens durch Nickel, Chrom oder Kobalt verursacht, diese sind in fast allen orthopädischen Implantaten enthalten.

Bei Patienten, die wissend an dieser Unverträglichkeit leiden, wird eine Prothese aus Titan verwendet. Dies muss aber dem Arzt vorab mitgeteilt werden.

Bei gutem Allgemeinzustand nach der Operation bleiben die Patienten 6 Tage auf der Chirurgie-Station. Abhängig von Alter, Zivilstand oder dem familiären Umfeld können die Patienten entweder von zu Hause aus postoperativ behandelt oder in die Reha-Abteilung aufgenommen werden. Diese Aufnahme muss vorab bei den Ärzten und Sozialarbeitern angefragt und genehmigt werden.

Ein Aufenthalt in der Reha-Abteilung ist bei alleinstehenden oder älteren Personen in jedem Fall angemessen, vor allem nach z. B. einer Oberschenkelhalsfraktur oder sehr komplizierten Operationen, da die Patienten dort betreut zu ihrer Selbstständigkeit begleitet werden.

Die Anzahl der Tage in der Reha ist abhängig von den Tagen auf der Chirurgie-Station:
wenn der/die Patient(in) z. B. 6 Tage auf Station liegt, dann hat er/sie anschließend Anrecht auf 6 Tage + 1 Tag in der Reha.

Normalerweise werden die Klammern innerhalb von 2 Wochen entfernt. Bei Diabetikern, Obesitas, Rauchern oder Patienten, die an derselben Stelle operiert worden sind (Narbenbildung), werden die Klammern erst nach 3 Wochen entfernt.

Nach einer TKP oder THP hat man Anrecht auf 60 Sitzungen, die zum größten Teil von der Krankenkasse vergütet werden.

Jeder operative Eingriff ist mit Schmerzen verbunden, bei einer THP oder TKP sind im Allgemeinen die ersten 2-3 Tage am schmerzhaftesten.

Bei einer TKP wird dem Patienten, falls einverstanden, während der Operation, ein Femoral-Katheter angelegt, der mit einer Schmerzpumpe verbunden ist. Der Katheter wird am nächsten Tag entfernt.

Man kann im Allgemeinen sagen, dass bei dieser Operation der Patient ± 3 Monate, hauptsächlich abends oder nachts, an Schmerzen leidet.
 

  • Postoperative Infektion (1/100)
    Vorbeugung: Isobetadine-Dusche, intravenöse Antibiotika-Therapie, sowie im OP-Saal Laminar Airflow und sterile Helme.
  • Thrombosebildung/Lungenembolien (selten)
  • Vorbeugung: Fraxiparine, frühere Mobilisierung
  • Knochenfraktur bei Osteoporose (selten)
  • Luxation totale Hüftprothese (<1%)
  • Sehnen-, Nerv- oder Blutgefäßverletzungen (sehr selten)

Totale Hüftprothese:

Es gibt den hinteren, antero-lateralen oder vorderen Zugangsweg.
Wir praktizieren seit Anfang 2008 den vorderen Zugangsweg(„ASI“): Vorteil dieser Art Operation ist, dass keine Muskeln oder Sehnen eingeschnitten werden, gleichbedeutend mit erhöhter Stabilität (weniger Luxationsgefahr), besserer Propriozeption und schnellerer Rehabilitation.

Totale Knieprothese:

Bei dieser Operation wird der Subvastus-Zugangsweg praktiziert. Auch hier werden keine Muskeln oder Sehnen eingeschnitten – mit denselben o.g. Vorteilen des ASI-Zugangsweges.

  • THP: 90% aller Patienten sind ein Jahr postoperativ sehr zufrieden
  • TKP: 80% aller Patienten sind ein Jahr postoperativ sehr zufrieden, Steigerung bis fünf Jahre nach der OP.